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Zum Ende der Seite springen Hat sich Fernsehen eigentlich sehr verändert?
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bondi bondi ist männlich
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Dabei seit: 16.02.2007
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Themenstarter Thema begonnen von bondi
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Ja, man kann sich darüber schlecht beschweren. Und ich will auch gar nicht alles bejammern oder problematisieren. Man muss seine Entscheidungen halt einfach treffen.
Bestimmt auch gar nicht so verkehrt, sollte sich diese bestimmte geheimnisvolle Unterhaltungsmagie immer mehr verlieren. So kann man sich vielleicht besser auf das Relevante besinnen. smile

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30.11.2017 23:22 bondi ist online Beiträge von bondi suchen
chris chris ist männlich
Held der Arbeit


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Irgendwie ist ja schon etwas dran ...

Als Fan toller Geschichten finde ich, dass sich in den ca. letzten 10 Jahren ein kleiner Wandel vollzogen hat. Tolle Geschichten waren eigentlich mal dem Kinofilm vorbehalten, Serien hingegen waren etwas seichtes. Eine Geschichte dauert eine Folge 45 Min, wieviel Tiefe, Charakter-Entwicklung oder Handlung kann man da rein packen?
Das hat sich ja enorm geändert, der Trend ist geht zur Serie mit durchgehender Handlung. Geschichten gehen über 12 Folgen und mehr. Serien sind auch längst nicht mehr billig produziert und mittlerweile eine "Konkurrenz" auf gleicher Augenhöhe zum Spielfilm.
Als Booster des ohnehin schon bestehenden Trendes sind die Video-On-Demand Plattformen wie Netflix, Hulu, AmazonPrime oder Mediatheken. Alles ist so verfügbar, wie es mir passt. Ich verpasse keine Folgen mehr, weil sie vielleicht zu spät nachts kommen oder ich keine Zeit habe.
Es werden nach meinem Gefühl auch mehr Serien produziert und für jeden ist etwas dabei. Es gibt nicht mehr die eine Serie, die alle gucken (mit Ausnahme von GoT) wie früher. Infolge dessen hat sich wohl auch die Diskussionskultur über Serien verändert. Es gibt viele Serien, jeder konsumiert anders.
02.12.2017 11:57 chris ist offline Beiträge von chris suchen
ruthie ruthie ist weiblich
Foren Gott


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Dabei seit: 07.09.2006
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ja stimmt schon irgendwie. Und ich muss sagen es stresst mich manchmal schon ein bisschen weil ich die ganzen tollen Serien schon auch konsumieren will aber wann? Wenn ich mir allein den Herbst von Netflix angucke, da ist alle zwei Wochen was neues was ich sehen will. Die seichteren Serien aus dem herkömmlichen Fernsehen die ich früher toll fand interessieren mich eigentlich gar nicht mehr. Ich weiss auch nicht ob ich Lost noch mögen würde wenn ichs jetzt zum ersten Mal schauen würde.
Es hat irgendwo einen gewissen Zwang, zumindest ein bisschen, weil man irgendwie auch nix verpassen will. Und ich bin manchmal schon enttäuscht wenn ich mit meinem gesamten Freundeskreis über eine bestimmte Serie nicht quatschen kann weil jeder was anderes schaut.
Aber mal davon abgesehen finde ich ist das Fernsehen im Moment unglaublich gut und ich will da gar nicht drüber meckern. Wenn ich noch dran denke dass mich vor 7-8 Jahren Grey's anatomy und wat weiss ich nicht was beeindruckt hat, da sind wir heute wirklich auf einem ganz anderen Niveau.
03.12.2017 03:30 ruthie ist offline Beiträge von ruthie suchen
hurleyfan36 hurleyfan36 ist männlich
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Andy Richter, der Sidekick von Conan O’Brien, der ab und zu auch mal in Nebenrollen in Serien auftritt, sagt, dass er dabei inzwischen nur noch die Hälfte verdient wie vor zehn Jahren. So sehr hat die Anzahl an Fernsehserien zugenommen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von hurleyfan36: 03.12.2017 22:40.

03.12.2017 15:41 hurleyfan36 ist offline Beiträge von hurleyfan36 suchen
bondi bondi ist männlich
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Wir waren Samstag auf einer runden Geburtstagsfeier und saßen mit einem uns unbekannten Pärchen am Tisch. Ab einem bestimmten Zeitpunkt ging es nur noch um Serien, was man schon alles geguckt hat und ob es empfehlenswert ist. Es wurden auch ein paar Filme erwähnt und die TV- und Audio-Technik, die man zu Hause verwendet. Aber in erster Linie hagelte es unendlich viele Serientitel und Synopsen. Augen rollen Ich kannte höchtstens ein Viertel.


So schräg der Gesprächsverlauf vielleicht war, wir sind zumindest erleichtert, dass wir nicht die einzigen sind, die abends selten rausgehen, stattdessen standardmäßig ein oder zwei TV-Folgen bei Kerzenlicht genießen. großes Grinsen

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23.01.2018 08:04 bondi ist online Beiträge von bondi suchen
bondi bondi ist männlich
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So nun ist sie da, die Diskussion um die Existenzberechtigung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks.

Keine Ahnung wie die allgemeine Stimmung dazu aussieht. Und irgendwie hab ich auch noch keine entschlossene Meinung dazu. Ich glaube, dass die ÖR wichtig sind, aber gleichzeitig läuft auch viel schief und ufert aus. Eine gute Grundidee verändert sich in ihrer Umsetzung über so viele Jahrzehnte automatisch und bläst sich auf. Der allgegenwärtige Drang zum Wachstum halt.

Aber ganz darauf verzichten??? In Zeiten von dem ganzen Facebook- und FakeNews-Quatsch? Für mich unvorstellbar.

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Aber ich wollte noch was zum Unterhaltungsbereich loswerden (sorry, etwas viel Text zur Zeit):

Ich sehe mir hin und wieder ja mal etwas aus ganz alten TV-Serien an, so aus den 50ern bis 80ern. Und da merkt man dann wirklich wieviel sich inzwischen eigentlich verändert hat. Die Wendepunkte sind meist ein so alter Hut, dass man schon im ersten Drittel über alle weiteren Wendungen Bescheid weiß (falls es überhaupt mehr als eine gibt).
Dafür sind die alten Produktionen oft stringenter, finde ich. Man wusste sich oft besser auf den Kern einer Geschichte zu konzentrieren. Und damals konnte natürlich durch SFX und Design nicht so gut von löchrigen Inhalten abgelenkt werden.



Dennoch sind mir die heutigen Serienproduktionen natürlich um einiges lieber. großes Grinsen Man bemerkt die insgesamt gereifte Medienerfahrung und dass man inzwischen einfach in der Lage ist, viel mehr Register zu ziehen. Die Grundthemen sind auch viel spektakulärer und oft ehrlicher.



Ein negatives Phänomen, das ich bei modernen Produktionen immer häufiger bemerke, ist, dass man anscheinend nicht mehr weiß, wo und wie man das Ende einer Geschichte am besten setzt. Man zeigt dann einfach alle Möglichkeiten von Schlussszenen hintereinander. Vielleicht probiert man die Varianten im Digitalzeitalter einfach aus, kann sich dann aber nicht für eine beste entscheiden. Oder es geht einfach darum, die Sendezeit zu strecken, was jedoch der Erzählweise schadet. Auch bei Kinofilmen geschieht das immer häufiger, was vielleicht auch durch den Einfluss des TV-Serienbooms beeinflusst wurde.
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass es nun langsam wieder Zeit wird, seine Geschichten besser auf den Punkt zu bringen und nicht unnötig zu dehnen. Das Überangebot wird sonst noch schneller zu Übersättigung führen, fürchte ich. Zeitschinderei passt irgendwann einfach nicht mehr in den Terminkalender.

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01.03.2018 11:52 bondi ist online Beiträge von bondi suchen
hurleyfan36 hurleyfan36 ist männlich
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Es nervt mich etwas, dass jeder für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bezahlen muss, auch wenn er z.B. überhaupt keinen Fernseher besitzt. Ist aber vielleicht trotzdem immer noch besser als diese GEZ – Geldeintreiber früher.
Das Privatfernsehen wäre mir zu kommerziell, um die deutsche Gesellschaft angemessen zu repräsentieren.
07.03.2018 15:59 hurleyfan36 ist offline Beiträge von hurleyfan36 suchen
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